Rezension: Unsere Erde – Der Film

GenreDokumentarfilm
ThemaNatur, Tiere, Klima
RegieAlastair Fothergill, Mark Linfield
FSK ab 6 Jahren
Filmstart Februar 2008
LandD/GB, 2007
VerleihBBC-Produktion, Universum Film
Länge99 Minuten
OriginaltitelEarth
DarstellerDie Natur und ihre tierischen Bewohner
AuszeichnungenBogey – Box Office Germany Award
Kategorie: 1.000 Besucher pro Kopie am Startwochenende
Niederlande: TV Krant Filmposter Award 2007
Kategorie: Filmplakat
Goldene Leinwand
Kategorie: über drei Millionen Kinobesucher in Deutschland
HumorActionSpannungGefühlBilder
3 Sterne2 Sterne1 Stern2 SterneVolle Gummipunktzahl

Offizielle Filmbeschreibung: Unsere Erde – Der Film

Unsere Erde - Der Film
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Eine Reise um den Erdball, so wie wir unseren Planeten noch nie gesehen haben! 200 Drehorte in 26 Ländern, über 40 Kamerateams, 250 Stunden Luftaufnahmen, 1000 Stunden Filmmaterial – das ist die beeindruckende Bilanz der Dreharbeiten. Regisseur Alastair Fothergill („Deep Blue“), einer der Pioniere des modernen Naturfilmgenres, und Co-Regisseur Mark Linfield zeigen in „Unsere Erde“ spektakuläre Luft- und Nahaufnahmen, die mit neuesten, speziell für diesen Film entwickelten Aufnahmetechniken entstanden. Fünf Jahre dauerte es bis zur Fertigstellung des Wunderwerks – fünf Jahre, die sich gelohnt haben.

Die Natur bietet alle Genres

Wir sind uns einig: Während und nach dem Film „Unsere Erde – Der Film“ konnten wir nicht verstehen, wofür die Menschen Abenteuerfilme, Komödien, Tragödien, Naturfilme, Horrorstreifen und Familiendramen drehen, denn die Natur gibt uns all das auf ihre ganz eigene Art und Weise. Wir haben selten so gelacht – und das laut, mit Tränen in den Augen und Bauchschmerzen – und mitgefiebert, wie bei diesem einmaligen Kinoerlebnis.

Filmfluss bei „Unsere Erde – Der Film“

Wenn es überhaupt ein Negativpunkt ist, dann ist das der einzige: Manche Stellen waren etwas langgezogen. Es war jeweils nur ein Tick, aber er fiel auf. Dazu hätten wir uns dann noch etwas mehr oder überhaupt Informationen über die Tiere gewünscht, oder auch die Umgebung. Doch diese blieben weitestgehend aus. Schade. Trotz allem aber wurde es niemals zähflüssig.

Hinreißende Bilder in „Unsere Erde – Der Film“

Vor allem die Aufnahmen der Natur und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung haben uns mitgerissen und beeindruckt, absoluter Gänsehauteffekt durch die Überwältigung. Allen voran die vielen Szenen, die man in anderen Natur-/Tierfilmen bisher nicht zu sehen bekam. Beginnend mit einem Eisbären, endet die Geschichte unserer Erde auch mit diesem, teils tragisch, teils offen. Der Appell, mehr auf unser Klima zu achten und die globale Erwärmung nicht schön zu reden, kam definitiv an. Wir sind fasziniert und das Ziel der Filmemacher, die Zuschauer zu begeistern, ist definitiv gelungen.

Unser Fazit: Unsere Erde – Der Film

Dieser Film ist nicht nur absolut sehenswert, sondern ein Muss für alle, die sich für Dokumentarfilme dieser Art interessieren, die Schönheit der Natur begreifen wollen und sich von der Tierwelt faszinieren lassen können, aber auch für alle anderen, die endlich mal wieder lachen, mitfiebern und mitfühlen möchten.

Fortsetzung: „Unsere Erde 2“

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Die Fortsetzung „Unsere Erde 2“ ging am 15. März 2018 an den Start, knapp zehn Jahre nach dem ersten Teil von „Unsere Erde – Der Film“. Der zweite Teil wurde in der deutschen Version von Günther Jauch gesprochen, in der chinesischen von Jackie Chan und in der englischen Fassung von Robert Redford.